Ich muss doch mal meine Freude über meine letzte Entscheidung raus-
lassen. Die N.-Gl.-Winde hatte massive Störgeräusche im Funk. So habe
ich sie am So.,15.4., mitgenommen und Norbert Reck vorgeführt. Wie es
so ist, der Vorführeffekt bei 10m Funkstrecke, keine Beanstandungen. Er
hatte so etliche Theorien zur Fehlerursache und deren Beseitigung. Weil
er nicht aus dem Handgelenk heraus den Fehler ausmerzen konnte, gab
er mir einen Namen und Tel.-Nr. in HH. Leider meldete sich dort niemand,
so war ich heute bei Funk-Schäfer in Wandsbek. Aufgrund meiner Fehler-
beschreibung hat er als erstes die Antenne vermessen, weil ihm die Erdung, so wie sie irgendjemand zuvor angebracht hatte funktechnisch
nicht ok. vorkam. Sein Anpassungs-Messgerät zeigte nur einen Wert im
roten Skalenbereich, also schlechte Antennenleistung. Seine technische
Erklärung: Die Antenne benötigt eine ausreichend grosse Metallmasse
direkt am Antennenfuß als elektromagnetisches „Gegengewicht“. Ein
langer, dünner Draht kann das nicht leisten ( besser grosse Blechplatte ).
Die erste Versuchslösung, Loch durch denWindenrahmen und den Haltewinkel mit dem Rahmen verschrauben, brachte sofort einen mess-
technischen Quantensprung in den Messbereich 1+1. Der anschließende
Entfernungstest mit über 1km Abstand und Häusern dazwischen, brachte
zufriedenstellenden Sprechverkehr. Meine Vermutung, dass Hilfsgeräte
des Motors stören, hat sich so direkt nicht bestätigt. Ich hoffe jetzt nur,
dass Matthias noch genügend Kies in der Kasse hat, um die horrende
Rechnung dafür zu begleichen.
Nun steht die Winde bei mir in Harburg, der Garagenschlüssel ist in
dem Blechkasten bei den Schirmen.
deinen einsatz weiß bestimmt jeder windenfahrer mit rauschfreiem windendienst zu schätzen
danke hans joachim