Offenbar haben die Piloten mehrere Fehler begangen.
u.a. haben sie Folgendes nicht berücksichtigt:
Ich starte und fliege nur dann, wenn ich zu mir sage: „Das ist für mich absolut sicher“.
Starten, fliegen und landen mit einer Leistung von nur ca.70% seiner individuellen und maximalen Leistung. Ca. 30 % für die Sicherheit einplanen.
Eigene Entscheidungen durch gute Kenntnisse treffen. Nicht wie die Lemminge hinterherfliegen. Es können auch unerfahrene Piloten in der Luft rumhängen.
Am Sonntag, 14.6.09, spätnachmittags, kam es in Teilen des bayerischen Voralpen- und Alpenraumes, zu einem extremen Windereignis. Im Fluggebiet Tegelberg gerieten dadurch 13 Gleitschirmflieger in eine Notlage, weil sie von starken Windböen erfasst wurden. Sechs davon mussten von der Bergwacht aus Bäumen geborgen werden, die anderen konnten in teilweise alpinem, unwegsamen Gelände notlanden. Glücklicherweise kam es nur zu ein paar leichten Verletzungen.
Wir haben einige Pilotenberichte zusammengetragen, Kommentare örtlicher Fluglehrer sowie eine meteorologische Re-Analyse, um das Ereignis im Nachhinein zu beleuchten. "…
Wenn Du auf den Link in Piets Post klickst, kannst Du den ganzen Bericht lesen. Lohnt sich.
Jörg
Danke Jörg, den Link unten hatte ich mangels Hinweis übersehen.
Habe gerade in einem Meteorologiebuch gelesen, wie gefährlich es ist (für Wanderer und Bergsteiger), wenn eine Kaltfront aus Westen einen Föhn auf der Nordseite der Alpen wegräumt. Dabei wird natürlich die warme Föhnluft zuerst angehoben.
Woher hier die breitflächige Anhebung der Luft und die Zunahme der Windgeschwindigkeit herrührte, wird in der ‚Meteorologischen Analyse‘ leider nicht verraten.