Sonnabendsfliegen in N.-Gl., 10. Sept.

Wer hätte das gedacht! Nur beharrliches Warten von einigen unverbesserlichen Optimisten, hat es zu
einem recht guten Flugtag kommen lassen. Der Nieselregen legte sich sehr spät. Anfangs war Schleppen
nach Westen möglich, doch mit zunehmender Wetterbesserung drehte der Wind auf Süd. Es musste die
Schleppstrecke verlegt werden. Dann hatten wir noch bis zum Dunkelwerden zwanzig Starts, die zügig
abliefen, weil niemand in den Liegestühlen in der Sonne herumdöste. Selbst Axel, der einige Doppelsitzer-
Gästestarts machte, war von der enormen Zugkraft der Hörpel-Winde beeindruckt und schaffte ca. 300 m
Ausklinkhöhe. Wann gibt es das sonst schon mal. Thorsten überließ mir großzügig den Gashebel und hatte
sich mit dem MARS hochziehen lassen. Ein Seilriss und in Folge ein Seilüberwurf auf einer
Trommel brachten das endgültige Aus des Tages. Thorsten verschob seine Abreise und half noch das Seil
ordentlich auf die Trommel zu bekommen. Dabei haben uns die Mücken in Scharen attakiert.

Genau, wer hätte am morgen gedacht, dass da noch was geht. Ich war sehr froh, mal wieder in der Luft gewesen zu sein. Dass ich dann meine Landungen jeweils mit einem Wandertag kombiniert habe, steht auf einem anderen Blatt. Übungsschwerpunkt also: Landeeinteilung :laughing:
Klaus